Saisonvorbereitung

Sieht noch nicht nach Frühling aus, riecht aber so.

Bald ist es wieder so weit: der Frühling naht! Und wer in Naturkunde aufgepasst hat, der weiß: mit dem Frühling kommen auch die Motorräder wieder zurück! Klar, es gibt immer ein paar ganz harte Hunde, die über den Winter doppelt so viele Kilometer gemacht haben als davor im Sommer, weil im Sommer kann das ja jeder und im Winter halt nur die richtig krassen bla bla bla…

Für den überwiegenden Rest, egal ob mit oder ohne Saisonkennzeichen, dürfte die Realität aber eine andere gewesen sein: Man ist, wenn überhaupt, nur selten gefahren und dementsprechend eingerostet ist man. Es wird sich vor dem Saisonstart viel damit beschäftigt, dass das Motorrad technisch Fit ist. Batterien werden geladen, Luftdrücke werden kontrolliert, die Kette überprüft und hier und da werden ein paar bewegliche Teile geschmiert. Alles richtig und wichtig, aber auch der Fahrer sollte fit sein für die neue Saison.

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Ist das denn nicht gefährlich?

Manchmal werde ich gefragt, ob das denn nicht gefährlich sei was man da tut. Auf zwei Rädern unterwegs zu sein. Mit Motor! Ohne Sicherheitsgurt, Airbags und schützendes Blechkleid um einen herum. Darauf antworte ich oft: gefährlich im Vergleich zu was? Im Vergleich zum im Keller einschließen und still auf einem Stuhl sitzen? Ja, auf jeden Fall. Gefährlich im Vergleich zum Autofahren? Bedingt. Wir (und damit meine ich uns in Mitteleuropa) leben in einer Welt die uns 100%ige Sicherheit versprechen möchte. In einer Welt die uns glauben lässt, dass uns nichts schlimmes passieren kann, wenn wir immer schön brav jedes Risiko meiden und wir immer schön vernünftig sind. Und so verzichten wohl viele auf Dinge wie Motorrad fahren, Fallschirm springen, Bungee Jumping, Wildwasser Rafting, Downhill Mountainbiking und so weiter. Und für was? Für ein langes, ereignisloses Leben?

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