In Case of Emergency – Medizinische Erkennungsmarken

Beispiel für eine Medizinische Erkennungsmarke. In diesem Fall im Stil der bekannten US Dog-Tags

Wenn man oft alleine Unterwegs ist, stellt man sich früher oder später folgende Frage: Was geschieht eigentlich, wenn mir mal was passiert? Wer informiert meine Leute? Und woher sollen die Rettungskräfte bzw. das Krankenhauspersonal überhaupt wissen, wer meine Leute sind und wen ich gerne informiert gewusst hätte? Vor allem bei unverheirateten Paaren ist das ein Thema. Da können schon mal viele Stunden, wenn nicht sogar Tage ins Land ziehen, bis die betreffenden Personen erfahren was mit einem passiert ist. Quälende Ungewissheit, selbst wenn die Verletzungen nicht Lebensbedrohlich sind.

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Ist das denn nicht gefährlich?

Manchmal werde ich gefragt, ob das denn nicht gefährlich sei was man da tut. Auf zwei Rädern unterwegs zu sein. Mit Motor! Ohne Sicherheitsgurt, Airbags und schützendes Blechkleid um einen herum. Darauf antworte ich oft: gefährlich im Vergleich zu was? Im Vergleich zum im Keller einschließen und still auf einem Stuhl sitzen? Ja, auf jeden Fall. Gefährlich im Vergleich zum Autofahren? Bedingt. Wir (und damit meine ich uns in Mitteleuropa) leben in einer Welt die uns 100%ige Sicherheit versprechen möchte. In einer Welt die uns glauben lässt, dass uns nichts schlimmes passieren kann, wenn wir immer schön brav jedes Risiko meiden und wir immer schön vernünftig sind. Und so verzichten wohl viele auf Dinge wie Motorrad fahren, Fallschirm springen, Bungee Jumping, Wildwasser Rafting, Downhill Mountainbiking und so weiter. Und für was? Für ein langes, ereignisloses Leben?

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