Personal-Training bei Markus Stegmaier

Fahre ich „gut“ Motorrad? Was kann ich besser machen? Ist meine Kurvenlinie so wie ich mir das Vorstelle und habe ich überhaupt eine Vorstellung von einer guten und vor allem sicheren Kurvenlinie? Wie ist meine Blickführung und was kann ich da noch optimieren? Ist meine Körperhaltung in Ordnung oder sitze ich wie der berühmte Affe auf dem Schleifstein auf dem Motorrad? Klar beschäftige ich mich schon länger damit, wie man ein Motorrad flott und sicher auf öffentlichen Straßen bewegt und versuche das natürlich auch genau so anzuwenden. Aber mache ich das, was ich aus Trainings, Theorie und Überlegungen heraus versuche umzusetzen, denn in der Realität auch wirklich richtig? Nicht nur auf dem Übungsplatz, sondern auf ganz normalen, öffentlichen Straßen? Ein essentieller Schritt ein „guter“ Motorradfahrer zu werden beginnt damit, sich überhaupt mal diese Fragen zu stellen. Seinen ganzen Stolz abzulegen, das Ego mal kurz ausknipsen und sich mal ernsthaft zu hinterfragen. Aus dem alten Trott ausbrechen und reflektieren.

Genau das hat mich dazu bewogen, ein Personal-Training bei Markus Stegmaier zu buchen. Ist das, was ich da auf der Straße treibe, so in Ordnung? Also nicht nur subjektiv, aus meiner persönlichen Perspektive betrachtet, sondern objektiv Beurteilt von jemandem, der sich mit der Thematik seit Jahren quasi täglich beschäftigt und entsprechende Erfahrung und Qualifikationen mit bringt.

Der große Vorteil bei diesem Personal-Training: es findet auf öffentlichen Straßen statt und es ist wirklich persönlich. Keine Anzahl-X an weiteren Teilnehmern um die sich gekümmert werden muss. Nur der Trainer und ich. Auf meine persönlichen Stärken und Schwächen zugeschnitten. Markus erklärt einem die Dinge praxisnah, ohne es unnötig kompliziert zu machen. Tipps, Tricks und Kniffe, die das Motorradfahren nicht nur sicherer sondern auch spaßiger machen. Selbst Kleinigkeiten, die man gerne vernachlässigt weil sie einem einfach nicht wichtig erscheinen, heben das Motorradfahren auf eine ganz neue Ebene.

Ein persönliches Beispiel von mir: mit dem Motorrad an Kreuzungen etc. heranrollen und ggf. anhalten. Wie habe ich das bisher gemacht? Naja, ranrollen und wenn ich anhalten musste, halt die Vorderradbremse ziehen. Wie macht man es besser? Ranrollen, Fuß über der Hinterradbremse und wenn man anhalten muss, mit der Hinterradbremse stoppen. Das Anhalten ist viel sanfter und stabiler, und selbst bei vollem Lenkeinschlag kippt das Motorrad nicht um. Das macht so ein Manöver, wie es täglich zig mal vorkommt, viel kontrollierbarer, stabiler und damit sicherer. Gerade in unübersichtlichen Situationen in großer Vorteil! Klar, man muss das dann konsequent so durchziehen und darf nicht wieder in alte Muster verfallen. Aber wenn es mal drinnen ist, ist es drinnen. Und auch wenn es sich albern anhört: mir persönlich zaubert es jedes mal ein Lächeln auf das Gesicht, wenn ich das Motorrad wie oben beschrieben an Kreuzungen etc. bewege. Einfach weil dieser kleine Kniff so unheimlich viel ausmacht.

Was das Personal-Training zusätzlich so angenehm macht: Markus ist einfach ein grundsympathischer Typ ist. Er erklärt einem die Dinge nicht von oben herab oder umständlicher als nötig. Die Personal-Trainings von Markus sind keine von diesen verkopften Veranstaltungen, bei denen es hauptsächlich darum geht, dass der Trainer sein ganzes Motorradwissen abspult und über einem ausschüttet, in der Hoffnung, dass der Schüler mächtig beeindruckt ist. Markus hat keine Oberlehrer Attitüden und die Tipps und Ratschläge die er gibt, haben Hand und Fuß. Da das alles sehr nah an an der Realität ist und zwischen Theorie und Praxis oft keine zwei Minuten liegen, spürt man den Effekt sofort! Das erzeugt nachhaltige „Aha-Momente“ und das neu erlernte betoniert sich direkt im Kopf ein.

Was bei Markus noch dazu kommt: er kennt natürlich alle guten Strecken im Odenwald. Da die Trainings unter der Woche stattfinden sind auch keine Strecken gesperrt und der Verkehr hält sich in Grenzen. Auch wenn man nicht aus dem odenwälder Raum kommt und mit dem Gedanken spielt, hier vielleicht mal ein paar Tage Motorradurlaub zu machen (was wirklich zu empfehlen ist), ist es eine Überlegung wert, ob man nicht vielleicht an einem Tag für ein paar Stunden so ein Personal-Training bei Markus in Anspruch nimmt. Neben der Tatsache, dass man danach garantiert besser Motorrad fährt als vorher, bekommt man auch noch von einem Ortskundigen die schönsten Strecken gezeigt. Besser geht es kaum!

Mein persönliches Fazit: selbst wenn man sich für einen echt guten Motorradfahrer hält (und das tun wir ja alle, Ego sei Dank), so ein Personal-Training kann auf keinen Fall schaden und man nimmt IMMER etwas mit was einen weiter bringt. Sei es die Blickführung die man noch verbessern kann, die Kurvenlinie die noch nicht immer perfekt sitzt oder einfach so unscheinbare Kleinigkeiten wie das Anhalten mit dem Motorrad. Man ist auf der Rückfahrt auf jeden Fall ein besserer Motorradfahrer als auf der Hinfahrt! Eine der sinnvollsten Investitionen die ich bis jetzt in meiner Motorradkarriere getätigt habe.


Hier nochmal die wichtigsten Links zum Personal Training:

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